THL - VU mit PKW in Stulln

Ein Verkehrsunfall mit einem PKW im Fischgrubenweg in Stulln war der Alarmgrund am 6.10.15 um 18:16 Uhr. Die ILS Amberg alarmierte die FF Wölsendorf gleichzeitig mit der FF Stulln als Unterstützung. Bereits auf der Anfahrt nach Stulln wurde die FF Wölsendorf durch die zuerst an der Einsatzstelle eingetroffene FF Stulln wieder abbestellt. Der Verkehrsunfall stellte sich als weniger dramatisch heraus, weshalb die FF Wölsendorf nicht mehr benötigt wurde. Die Einsatzfahrt wurde daraufhin abgebrochen und wieder ins Gerätehaus eingerückt. 

Übung - Brand am Heinrich-Kocher-Stollen

Im Rahmen der Aktionswoche 2015 hielt die Feuerwehr Wölsendorf diesmal eine Übung in Wölsendorf ab. Als Objekt wurde die Schutzhütte am Heinrich-Kocher-Stollen am östlichen Berg von Wölsendorf ausgewählt. Es wurde von einem Brand im direkt angrenzenden Wald - wie vor einigen Jahren tatsächlich auch schon geschehen - ausgegangen, welcher auf die Schutzhütte überzugreifen drohte. Zusätzlich musste auch der weiteren Ausbreitung des Waldbrandes unterbunden werden. 

Durch die ILS Amberg wurden somit am 25.09.15 gegen 19:30 Uhr die Feuerwehren aus Wölsendorf, Pretzabruck, Stulln, Schwarzenfeld, Altfalter, Schwarzach, Unterauerbach, Weiding, Sonnenried und Frotzersricht alarmiert. Es galt nun das angedachte Szenario zu lösen: Einige hundert Meter unterhalb der Hütte ist ein kleiner Weiher, aus welchem mit 2 B-Leitungen eine lange Schlauchstrecke aufgebaut wurde. Diese Aufgabe übernahmen die alarmierten TSF Feuerwehren. 

Um die Hütte vor einem Übergreifen des Waldbrandes zu schützen, wurde von der Hütte aus mit einem Löschangriff begonnen. Die Wasserversorgung fand im Pendelverkehr durch die TLF und LF statt. 

Nach über einer Stunde wurde die Übung beendet. Das Resümee durch KBM Josef Lingl und Bürgermeister Alois Böhm war sehr positiv. Die Übung verlief reibungslos und das erarbeitete Konzept ging voll auf. Nach der "Manöverkritik" stärkten sich die über 120 Einsatzkräfte noch im Dorfstodl in Wölsendorf beim Feuerwehrhaus.

Brand - Motorrad in Stulln

Ein brennendes Motorrad war der Grund für den Alarm am 08.08.2015 um 7:55 Uhr. Im Stullner Tonweg hat sich ein Motorrad unter der Fahrt selbst entzunden. Die ILS Amberg alarmierte darauf hin dann die FF Stulln und die FF Wölsendorf zum Einsatzort. Die Kammeraden der FF Stulln waren zuerst am Einsatzort und hatten den Brand sofort im Griff. Ein zusätzliches Eingreifen der FF Wölsendorf war nicht notwendig und konnte vom Einsatz gleich wieder abrücken.

THL - Person in Wasser

Zu einem Einsatz der in die Kategorie "kurios" gehört, wurden am 23. August um 6:16 Uhr die Feuerwehren aus Stulln und Wölsendorf alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete zunächst "Person in Wasser bei der Naabbrücke zwischen Wölsendorf und Brensdorf". Als beide Fahrzeuge der FF Wölsendorf an der Einsatzstelle eingetroffen sind, waren bereits die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Person stand bis zur Hüfte im Wasser und war dem ersten Eindruck nach sehr verwirrt. Scheinbar ging der Rettungsaktion ein Streit voraus. Auf der A 93 höhe Wölsendorf muss es zwischen der Person im Wasser und seinem Fahrer zu einem Streit gekommen sein, bei welchem auch die Fäuste im Fahrzeug flogen. Bei der Polizeinotrufzentrale gingen daraufhin mehrere Anrufe über Personen auf der Fahrbahn ein. Beim eintreffen der Autobahnpolizei flüchtete einer der beiden Kontrahenten über den Wildschutzzaun und lief direkt in die angrenzende Naab um sich den Zugriff durch weitere Polizeibeamte zu entziehen. Die Aufgabe der Feuerwehr war es nun, die Person aus dem Wasser zu retten. Dieser machte nicht nur lautstark, sondern auch mit einem Ast und Steinen klar, dass er nicht aus dem Wasser raus möchte und Dritte nichts in seiner Nähe zu suchen haben. Zwischenzeitlich trafen auch mehrere Wasserwacht Ortsgruppen mit Booten an der Einsatzstelle ein. Da das Verhalten der Person nicht berechenbar war, konnte eine Gefährdung der Einsatzkräfte nicht ausgeschlossen werden. Deshalb gestaltete sich die Rettungsaktion als sehr schwierig. Die Polizei zog den Fahrer des Flüchtigen an die Einsatzstelle hinzu. Dieser konnte dann auf die Person im Wasser einwirken und er verließ nach fast einer Stunde freiwillig die Naab. Die Polizeibeamten nahmen den Mann dann widerstandslos fest. Die Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle großzügig ab, da jederzeit mit einer erneuten Flucht gerechnet werden musste.

Brand - Scheune in Altfalter

Am frühen Morgen des 4. August wurde die FF Wölsendorf zu einem Brand einer Scheune in der Nähe von Altfalter alarmiert. Zum Alarmzeitpunkt waren bereits mehrere Feuerwehren damit beschäftigt das Feuer zu löschen. Die Lage der Scheune, sowie die aktuellen Witterungsverhältnisse stellten die bereits Anwesenden Kammeraden vor Probleme. Das Gebäude lag auf einem Berg und durch die Hitzewelle der letzten Tage waren die angrenzenden Wiesen sehr ausgetrocknet. Deshalb entschied sich die Einsatzleitung die nahegelegene Feuerwehr Wölsendorf nach zu alarmieren, um die Wasserversorgung zu stabilisieren und aufrecht zu erhalten. Die Scheune selbst wurde ein Raub der Flammen und brannte komplett nieder. Die angrenzenden Wiesen und ein Holzstapel - die zwischenzeitlich auch schon zu brennen angefangen hatten - konnten abgelöscht und somit ein weiteres Ausbreiten verhindert werden. Mehrere im Brandobjekt untergebrachte Schweine wurden gerettet. Insgesamt waren weit über 100 Einsatzkräfte 3 Stunden an der Einsatzstelle.

Weitere Berichte (mit Video):

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4681973-128-feldscheune-brennt-nieder,1,0.html

http://www.oberpfalznetz.de/nachrichten/4681328-510-feldscheune-in-vollbrand,1,0.html

 

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